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16. KARMAPA 17. KARMAPA 14. SHAMARPA JIGME RINPOCHE GENDÜN RINPOCHE TRINLE PALJOR RINPOCHE LUDING RINPOCHE

 

Portraits des 17. Gyalwa Karmapa Trinle Thaye Dorje

 

Die Karmapas sind seit dem zwölften Jahrhundert die wichtigsten Halter der Lehren der Kagyü-Tradition des tibetischen Buddhismus. Der erste Karmapa, Düsum Khyenpa (1110-1193) galt als einer der bedeutendsten Lamas seiner Zeit. Vor seinem Tod deutete er seinen Schülern an, dass er erneut in Tibet Geburt annehmen werde. Der zweite Karmapa, Karma Pakshi (1204-1283), gilt somit als der erste bewusst wiedergeborene Lama Tibets. Seit damals gab es in Tibet die Inkarnationen der Karmapas, die in den buddhistischen Chroniken oft als „Schwarz-Hut-Karmapa“ bezeichnet werden. Jede Karmapa-Inkarnation hat sich durch ihr Verhalten eindeutig als Karmapa zu erkennen gegeben und wurde dann von einem realisierten Schüler des jeweils letzten Karmapa als dessen Inkarnation bestätigt.

Die Karmapas gelten als große Bodhisattvas, d. h. als Wesen, die zum Wohl anderer immer wieder Geburt annehmen. In ihren Inkarnationen haben sie stets einen wichtigen Beitrag zur authentischen Erhaltung des Buddhismus in Tibet geleistet, und der 16. Karmapa, Rangjung Rigpe Dorje (1924-1981), hat darüber hinaus sehr wesentlich dazu beigetragen, dass die Lehren des tibetischen Buddhismus im Westen zugänglich wurden.

Der 17. Gyalwa Karmapa, Trinle Thaye Dorje, wurde 1983 in Lhasa (Tibet) geboren. Sein Vater, Mipham Rinpoche, ist die Reinkarnation eines bekannten Meisters der Nyingma-Tradition des tibetischen Buddhismus. Seine Mutter, Dechen Wangmo, stammt aus einer osttibetischen Adelsfamilie und ist ebenfalls eine erfahrene Praktizierende.

Karmapa sagte bereits als kleines Kind sowohl zu seinen Eltern als auch bei anderen Gelegenheiten, dass er der Karmapa sei. Diese Nachricht erreichte auch Künzig Shamarpa, nach Gyalwa Karmapa der höchste Lehrer in der Kagyü-Tradition. Künzig Shamarpa ließ daraufhin einerseits Nachforschungen anstellen, vor allem jedoch konzentrierte er sich auf die in der Kagyü-Tradition seit Jahrhunderten überlieferten Vorgehensweisen zur eindeutigen Identifizierung der Karmapa-Reinkarnationen. Doch erst 1994, nachdem der junge Karmapa seine tibetische Heimat verlassen hatte, und daher keine Gefahr seitens der rotchinesischen Regierung mehr bestand, erkannte ihn Künzig Shamarpa offiziell als die 17. Inkarnation des Gyalwa Karmapa an: Am 17. März 1994 hieß er den damals elfjährigen in Neu-Delhi willkommen. Damit wurde der junge Karmapa der Öffentlichkeit als der 17. Halter der Schwarzen Krone, Karmapa Trinle Thaye Dorje, vorgestellt.

Die Ausbildung des Gyalwa Karmapa, die dieser bereits in Tibet begonnen hat, wird seither unter der Obhut von Künzig Shamarpa fortgesetzt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf buddhistischer Philosophie und Meditation. Außerdem erhält Karmapa die für den tibetischen Buddhismus und vor allem für die Kagyü-Linie spezifischen Übertragungen von Meistern der verschiedenen Traditionen.

 

Hier einige der letzten offiziellen Portraits von Gyalwa Karmapa, die im November 2005 in Indien entstanden sind:

Fotos: Thule G. Jug

Im November 2005 war es möglich, neue offizielle Portraits von Gyalwa Karmapa zu machen. Die Fotos wurden in seinem privaten Meditationsraum in seinem 'Haus in Kalimpong, Indien, gemacht.

 

Als neuen Service bieten wir einen "fair play download" an.

Ein Foto kann im druckfähiger Auflösung, 10x15cm heruntergeladen werden. Bitte geben Sie dafür eine Spende an das Karmapa Dokumantationsprojekt. Benützen Sie dazu den Spenden-knopf von Paypal oder überweisen Sie uns eine Spende auf unser Konto.

 

Natürlich können Sie weiterhin Fotos in allen beliebigen Formaten bestellen. Wir werden Sie so bald wie möglich mit der Post liefern. NEU: Wir drucken jetzt auch auf Fotoleinen! Das gibt den Bildern ein sehr realistisches, dreidimensionales Aussehen ohne zu glänzen. Alle Preise hier.


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Nummer: A 429/3/4

Kalimpong, Indien

15. November 2005

 

Fotos: Thule G. Jug


Alle Fotos können bestellt werden.

Mehr Informationen bei: FOTOBESTELLUNG

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